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Veranlagungsprozess

Der Investmentprozess ist mehrstufig und transparent und gibt den Asset Managern den Handlungsspielraum, den die heutigen Märkte verlangen.

1. Der Veranlagungsausschuss

Die zentrale Rolle im Veranlagungsprozess bildet der Veranlagungsausschuss. Er ist mit KundenvertreterInnen und Mitgliedern der BONUS Pensionskassen Aktiengesellschaft besetzt. Das Gremium, das unseren KundInnen elementares Mitspracherecht einräumt, tritt bis zu vier Mal im Jahr zusammen und

  • erstellt die allgemeinen Veranlagungsrichtlinien,
  • macht Vorschläge zur Veranlagungspolitik,
  • hat elementare Informationsrechte gegenüber dem Vorstand,
  • hat das Recht auf Berichterstattung und Antragstellung in der Hauptversammlung,
  • und hat das Recht auf Erstattung von Vorschlägen an den Aufsichtsrat.

Zu den Hauptaufgaben des Veranlagungsausschusses gehört die Festlegung der so genannten Ziel Asset Allokation, also der Portfolioaufteilung. Unter Berücksichtigung der Risikofähigkeit - die im Rahmen von Asset Liability Studien ermittelt wurde - und der Risikobereitschaft der KundInnen wird die strategische Asset Allokation beschlossen. Es werden kundenseitige Präferenzen diskutiert und die Bandbreiten für taktische Abweichungen festgelegt. Rechtsgrundlage für den Veranlagungsausschuss ist die Geschäftsordnung je Veranlagungs- und Risikogemeinschaft (VRG).

2. Die Veranlagungssitzung

Die zweite Stufe im Veranlagungsprozess ist die Veranlagungssitzung. In diesem Gremium werden all jene strategischen Vorgaben zur Umsetzung gebracht, die im Veranlagungsausschuss definiert wurden. Die Veranlagungssitzung findet monatlich statt und setzt sich aus dem Vorstand, dem Assetmanagement- und Risikomanagementteam sowie ExpertInnen aus dem Konzern und externen Veranlagungsspezialisten zusammen. Ziel der Veranlagungssitzung ist, mittelfristige Investmententscheidungen zu treffen – unter Berücksichtigung von Analysen der PortfoliomanagerInnen sowie des Researchmaterials internationaler Investmenthäuser.

3. Das Portfoliomanagement

Das so genannte Portfoliomanagement - also die ExpertInnen des Risikomanagements und des Asset Managements - übernimmt die Umsetzung der in den Veranlagungssitzungen gefällten Beschlüsse sowie die Feinjustierung und das Timing all jener Käufe und Verkäufe, die das Vermögen der KundInnen der BONUS mehren und sichern sollen. Unter Berücksichtigung der Marktanalysen und Marktreaktionen veranlagen die Experten nach dem so genannten Core Satellite-Veranlagungskonzept.